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Engagement im Natur- und Artenschutz ist wichtiger denn je:

Der Zoo als Informationszentrum für Natur- und Artenschutz

In vielfältiger Weise wird im Zoo am Meer auf die Bedrohung von Tierarten und Lebensräumen hingewiesen, wie z.B. bei kommentierten Fütterungen, Führungen oder durch Beschilderung. Menschen zu informieren und wachzurütteln ist eine Sache, etwas zu tun eine andere. Hier besteht auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Zoos in ganz Europa, sogar weltweit (Mitgliedschaften des Zoo am Meer in der EAZA, European Association of Zoos and Aquaria und WAZA, World Association of Zoos and Aquaria).

So wird versucht, von der Ausrottung bedrohte Tierarten im Rahmen von nationalen und internationalen Programmen durch koordinierte Nachzucht zu erhalten, z.B. durch Europäische Erhaltungszuchtprogramme (EEP, European Endangered Species Programme) und internationale Zuchtprogramme (ESB European studbook) und ISB (International Studbook).

Sind entsprechende Lebensräume vorhanden und die Ursache der Bedrohung behoben, können Nachzuchttiere mit entsprechender Vorbereitung für Auswilderungsprojekte zur Verfügung gestellt werden. Können Tierarten nicht wieder ausgewildert werden, werden sie in Zoos wie in einer Art „Arche Noah“ gehalten, um die Tierart und damit den Genpool zu erhalten.

Mitgliedschaft im EEP für

  • Schimpansen
  • Eisbären
  • Kaiserschnurrbarttamarine
  • Südamerikanische Seelöwen/Patagonische Seelöwen
  • Humboldtpinguine
  • Schneeeulen

Mitgliedschaften in Zuchtbüchern für

  • Basstölpel
  • Keas

Neben der Zucht von bedrohten Tierarten in zoologischen Gärten ist es noch wichtiger, einen Beitrag zu leisten, dass Tierarten in freier Wildbahn erst gar nicht aussterben und die Ursachen der Bedrohung direkt vor Ort bekämpft werden.

Artenschutz-Euro – Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung zum Erhalt der Artenvielfalt!

Ab dem 1. Januar 2023 können Besucher:innen beim Kauf eines Tickets an der Kasse freiwillig einen Artenschutz-Euro spenden. Die Spenden werden vom Zoo gesammelt und zu 100% an die im Folgenden aufgeführten Artenschutz-Projekte weiter geleitet.

Projekte, die unterstützt werden:

1. Hilfe für Humboldtpinguine

Weltweit gibt es an den Küsten von Chile und Peru nur noch ca. 12.000 Brutpaare der Humboldtpinguine. Diese Art ist vom Aussterben bedroht.

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2. Hilfe für Schimpansen

Eine Initiative zur Rettung der Schimpansen und der Regenwälder Westafrikas.

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3. Hilfe für Eisbären

Polar Bear international (PBI) ist eine der wichtigsten Artenschutzorganisation, die sich um das Überleben der Eisbären in ihrer Heimat bemüht.

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4. Hilfe für Keas

Der Kea Conservation Trust kümmert sich seit 2006 um effektiven Schutz dieser faszinierenden Bergpapageien!

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5. Hilfe für wasserlebende Säugetiere Südamerikas

yaqu pacha wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, die wasserlebenden Säugetiere Südamerikas zu schützen und deren Lebensräume zu erhalten. Noch sind hier Wale, Delfine, Otter, Robben und Seekühe zahlreich beheimatet. Doch Umweltverschmutzung, Regenwaldrodung, Treib- und Stellnetze gefährden das sensible Ökosystem.

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