Technik
Das Wasser in den Aquarien wird in vier verschiedenen Wasserkreisläufen 1,2 Mal pro Stunde gefiltert. Die Filterelemente sind Eiweißabschäumer mit Redoxpotential-gesteuerter Ozonzufuhr, Rieselfilter mit Biobällen und Glaskeramik-Röhrchen und UVC-Anlagen zur Teilentkeimung. Gekühlt werden die Becken über eine energieeffiziente, witterungsgeführte Kälteanlage.
Die gesamte Filtertechnik ist in Hinblick auf die Verhinderung des Wärmeintrages, bzw. Kälteverlustes anzulegen und zu isolieren.
Kreislauf 1, 2, 4: Deutliches Augenmerk auf die Sauerstoffanreichung durch die Verrieselung, da gehaltene Tiere einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben.
Kreislauf 3: Nur mit einer kleinen Entgasungseinrichtung. Rieselfilter arbeitet nicht bei den niedrigen Temperaturen. Temperatur darf zu keiner Jahreszeit 10° C überschreiten!
Als Bypass zu allen Kreisläufen.
Ausreichend starke, dem Beckenbesatz angepasste Strömung. Die Strömungsrichtung muss gewechselt werden können (über MSR Technik zu schalten), Umwälzpumpen sind frequenzgesteuert. Bei Kreislauf 2 redundante Systeme (Abschäumer, Pumpen etc).
Digitale Messungen von Temperatur, Leitwert, Redoxpotential-Wert, pH-Wert und deren Verarbeitungen in der MSR-Anlage.
Alle Komponenten die zur Ansteuerung und Überwachung der Wasseraufbereitung gemäß Fließbild/Visualisierung einschließlich Fernwartungssystem benötigt werden.
Grafische Anzeige der wesentlichen Anlagenkomponenten gemäß Fließbild. Eingabe von Werten über einen PC-Touch-Farbdisplay 22".
Ansteuerung folgender Komponenten:
Überwachungs- und Kontrollelemente
Kreisläufe 1, 2, 3 und 4 müssen an den Wasserspeicher angeschlossen sein, um eine Auffüllung gewährleisten zu können. Kreislauf 1 muss zusätzlich einen Frischwasserzulauf haben (Brackwasser!)
Aufhängung der Beleuchtung mit Schwenkkran/Schienen zur Bedienbarkeit. Es kommen Leuchtstoffröhren, LED-Lampen, 400 W und 1.000 W HQI-Strahler zum Einsatz.