Alles über unseren Nachwuchs 2019

Ostern ist die Zeit, in der die ersten Urlauber an die Küste kommen und damit auch in den Zoo am Meer. Alle Robbenbecken und das Pinguinbecken wurden gereinigt, wodurch traumhafte Unterwassereinblicke möglich sind. In Zeiten der Corona-Pandemie ist jedoch alles anders. Davon bekommen die meisten Tiere jedoch nichts mit, bis auf z.B. die Seebären. Sie sind es gewohnt, mit den Besuchern an der Unterwasserscheibe zu spielen. Unsere Tierpfleger geben alles, um die Besucher so gut es geht zu ersetzen.

Eifrig beteiligten sich tausende von Menschen an unserem Namenswettbewerb, der von unseren Medienpartnern ENERGY Bremen und der NORDSEE-ZEITUNG durchgeführt wurde. Insgesamt wurden knapp 3.500 Vorschläge gesichtet und ausgewertet. Neben Vorschlägen, die zum Schmunzeln anregten wie z.B. Fisch und Stäbchen, Omo und Persil oder Persephone und Domitia, wurden auch Vorschläge abgegeben, die die Jury passend fand. Die Favoriten der Teilnehmer waren u.a. Luv und Lee, Anna und Elsa sowie Hanni und Nanni.

Die Jury, zu der neben dem Oberbürgermeister Melf Grantz, den beiden Paten, die ÖVB Versicherungen und die Weser-Elbe Sparkasse, die Medienpartner (NORDSEE-ZEITUNG und ENERGY Bremen) selbstverständlich auch die Bärentierpfleger Frank Schlepps und Thomas Grunert sowie die Zoodirektorin Dr. Heike Kück, angehörten, entschieden sich am 30. März 2020 gemeinsam für: Anna und Elsa. Somit haben die Namen „das Rennen“ gemacht, die auch am Häufigsten vorgeschlagen wurden.

Einen Tag nach der Namensfindung war es dann endlich auch soweit: Anna und Elsa erkundeten zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Mutter Valeska das Außengehege. Alles wurde genau inspiziert, die Leckereien, die Frank Schlepps versteckt hatte, gefuttert, das Spielzeug entdeckt und die Sonne genossen. Valeska wälzte sich genüsslich auf ihrem mit Holzschnitzeln vorbereiteten Bett während Anna und Elsa um sie herum turnten. Einen kleinen Ausflug zum Wasser gab es auch. Jedoch badete nur Mutter Valeska während die Zwillinge mit den Pfoten im Wasser zuschauten.

Aufgrund der derzeitigen Schließung, die nach jetzigen Kenntnisstand zunächst bis zum 19. April 2020 andauert, können die Eisbären-Mädels leider noch nicht live gesehen werden. Bis zur Öffnung werden wir alle Zoobegeisterten und Bärenfreude über unsere Website und Social Media-Kanälen auf dem Laufenden halten.

 

Noch planschen unsere Zwillings-Mädels in ihrem kleinen Becken in der Innenanlage. Ab morgen beginnt ein neuer Abschnitt für Familie Eisbär, denn Valeska und ihren Mädels wird morgen die Tür zur Außenanlage geöffnet. Zunächst gewöhnen sie sich an den kleineren Teil der Anlage, unseren sogenannten Mutter-Kind-Bereich. Wir sind sehr gespannt, auf ihren ersten Ausflug und werden ausführlich mit Bildern und Videos berichten.

 

Schwergewichte sind die beiden Eisbären-Mädels zwar noch nicht, aber unser Doc Bastian staunte bei der letzten Untersuchung nicht schlecht: Die eine brachte ein Gewicht von 17,2 kg auf die Waage, die andere (liebevoll genannt „unsere kleine Dicke“) stolze 19,8 kg.

Damit die beiden nicht mehr lange nur „Eisbären-Zwillinge“ genannt werden, sondern mit ihrem Namen „angesprochen“ werden können, wird es auch dieses Mal einen Namenswettbewerb geben. Unsere Medienpartner, ENERGY Bremen und die NORDSEE-ZEITUNG werden vom 09.03.-15.03.2020 Namensvorschläge entgegennehmen. (Der Zoo nimmt selber keine Vorschläge entgegen!)

Die am 8. Dezember 2019 geborenen Eisbären-Mädels zeigten sich heute endlich unseren Tierpflegern. Die ersten Momente konnten in Bild und Video festgehalten werden. Von Beginn an waren die beiden Mädels unterschiedlich: Eine forscher, die andere zurückhaltender.

Die nächste Phase bei Valeska und ihren Zwillingen ist heute eingetreten: Zum ersten Mal wurde Valeska hinter den Kulissen in den Teil des Innengeheges gelassen, in dem die Pfleger sie sehen können und sie etwas zu fressen bekommt.

Mittlerweile sind die beiden kleinen Eisbären 54 Tage alt, können hören, riechen und die ersten Milchzähne kommen durch. Deutlich sichtbar ist auch ihre zunehmende Mobilität. Noch stehen sie ziemlich wackelig auf den Beinen. Bis sie sicher laufen können, werden noch ein paar Tage vergehen. Immer häufiger sitzt Valeska beim Säugen, die beiden Jungtiere sitzen währenddessen vor ihr an der Brust. Sie dürften jetzt 3-4 kg wiegen. Die beiden sind immer noch etwas unterschiedlich in der Größe. Ob das mit dem unterschiedlichen Geschlecht zu tun hat, werden wir Anfang März mit der Geschlechtsbestimmung wissen. Jeder Tag ist spannend.

Die Eisbärenzwillinge sind jetzt 41 Tage alt und sind deutlich gewachsen, in etwa auf die Größe eines Dackels. Wenn sie nicht gerade schlafen, ist zu erkennen, dass sie die Augen geöffnet haben.

Die am 8. Dezember 2019 geborenen Eisbärenjungtiere entwickelt sich prächtig. Der besonders kritische erste Monat ist überstanden.

Nachdem sie mit einem geschätzten Gewicht von 600-700 g zur Welt kamen – dies ist vergleichbar mit einem mittelgroßen Meerschweinchen – haben sie dank der sehr fettreichen Milch mittlerweile ein Gewicht von etwa 3,5-4 kg. Nach wie vor leben Mutter und Jungtiere abgeschottet in der Wurfhöhle.

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Der Zoo am Meer hat geöffnet!

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