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Für uns alle unfassbar, haben wir vom plötzlichen Tod unseres Tierpflegers „Kalle“ Karl-Heinz Kretschmer erfahren.

1977 begann er im Zoo am Meer Bremerhaven mit der Ausbildung zum Zootierpfleger. Nach abgeschlossener Ausbildung und einem kurzen Wechsel in den Zoo Augsburg, war er seit 1989 als Zootierpfleger wieder im Zoo am Meer beschäftigt. Zunächst arbeitete er mit den Robben, seine große Liebe galt aber den Schimpansen, für die er bis zum Schluss verantwortlich war.

Kalle hinterlässt eine große Lücke, er wird uns sehr fehlen. Er war ein Teil von uns und wird es immer bleiben. Wir sind unendlich traurig und werden ihn nie vergessen.

 

Eifrig beteiligten sich tausende von Menschen an unserem Namenswettbewerb, der von unseren Medienpartnern ENERGY Bremen und der NORDSEE-ZEITUNG durchgeführt wurde. Insgesamt wurden knapp 3.500 Vorschläge gesichtet und ausgewertet. Neben Vorschlägen, die zum Schmunzeln anregten wie z.B. Fisch und Stäbchen, Omo und Persil oder Persephone und Domitia, wurden auch Vorschläge abgegeben, die die Jury passend fand. Die Favoriten der Teilnehmer waren u.a. Luv und Lee, Anna und Elsa sowie Hanni und Nanni.

Die Jury, zu der neben dem Oberbürgermeister Melf Grantz, den beiden Paten, die ÖVB Versicherungen und die Weser-Elbe Sparkasse, die Medienpartner (NORDSEE-ZEITUNG und ENERGY Bremen) selbstverständlich auch die Bärentierpfleger Frank Schlepps und Thomas Grunert sowie die Zoodirektorin Dr. Heike Kück, angehörten, entschieden sich am 30. März 2020 gemeinsam für: Anna und Elsa. Somit haben die Namen „das Rennen“ gemacht, die auch am Häufigsten vorgeschlagen wurden.

Einen Tag nach der Namensfindung war es dann endlich auch soweit: Anna und Elsa erkundeten zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Mutter Valeska das Außengehege. Alles wurde genau inspiziert, die Leckereien, die Frank Schlepps versteckt hatte, gefuttert, das Spielzeug entdeckt und die Sonne genossen. Valeska wälzte sich genüsslich auf ihrem mit Holzschnitzeln vorbereiteten Bett während Anna und Elsa um sie herum turnten. Einen kleinen Ausflug zum Wasser gab es auch. Jedoch badete nur Mutter Valeska während die Zwillinge mit den Pfoten im Wasser zuschauten.

Aufgrund der derzeitigen Schließung, die nach jetzigen Kenntnisstand zunächst bis zum 19. April 2020 andauert, können die Eisbären-Mädels leider noch nicht live gesehen werden. Bis zur Öffnung werden wir alle Zoobegeisterten und Bärenfreude über unsere Website und Social Media-Kanälen auf dem Laufenden halten.

 

Noch planschen unsere Zwillings-Mädels in ihrem kleinen Becken in der Innenanlage. Ab morgen beginnt ein neuer Abschnitt für Familie Eisbär, denn Valeska und ihren Mädels wird morgen die Tür zur Außenanlage geöffnet. Zunächst gewöhnen sie sich an den kleineren Teil der Anlage, unseren sogenannten Mutter-Kind-Bereich. Wir sind sehr gespannt, auf ihren ersten Ausflug und werden ausführlich mit Bildern und Videos berichten.

 

Schwergewichte sind die beiden Eisbären-Mädels zwar noch nicht, aber unser Doc Bastian staunte bei der letzten Untersuchung nicht schlecht: Die eine brachte ein Gewicht von 17,2 kg auf die Waage, die andere (liebevoll genannt „unsere kleine Dicke“) stolze 19,8 kg.

“Wir vermissen euch schon ein wenig”, so unsere liebe Tierpflegerin Katja zu euch fehlenden Besuchern. Wir senden Grüße von dem gesamten Zoo-Team an euch und freuen uns schon, wenn wir uns Wiedersehen können.

Trotz der Zoo-Schließung ist die Zoo-Mannschaft wie gewohnt fleißig. Als Vorsichtsmaßnahme arbeiten wir in einem anderen Rhythmus und versuchen so sicher zu stellen, dass in dem Fall, dass ein Mitarbeiter an dem Virus erkrankt, nicht die komplette Mannschaft ausfällt. Denn, die Versorgung unserer Schützlinge muss in jedem Fall gewährleistet sein.

 

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist der Zoo am Meer ab dem 18. März 2020 bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Diese Maßnahme wurde gestern in einer Sitzung des Bremer Senats beschlossen.

Als Vorsichtsmaßnahme: Aufgrund der derzeitigen Situation und wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr durch zu engen Kontakt, bleiben das Nordsee-Aquarium und der Zooshop ab dem 14. März 2020 bis voraussichtlich zum 20. März 2020 geschlossen. Zudem entfallen während dieser Zeit auch die kommentierten Fütterungen.

Einmal jährlich wird das Wasser der großen Robbenbecken gewechselt und die Anlagen grundgereinigt. Die Südamerikanischen Seelöwen und die Südafrikanischen Seebären müssen daher ab Sonntag hinter den Kulissen in ihren Ställen bleiben. Die Seehunde sind an allen Tagen zu sehen.

Damit die beiden nicht mehr lange nur „Eisbären-Zwillinge“ genannt werden, sondern mit ihrem Namen „angesprochen“ werden können, wird es auch dieses Mal einen Namenswettbewerb geben. Unsere Medienpartner, ENERGY Bremen und die NORDSEE-ZEITUNG werden vom 09.03.-15.03.2020 Namensvorschläge entgegennehmen. (Der Zoo nimmt selber keine Vorschläge entgegen!)

Die am 8. Dezember 2019 geborenen Eisbären-Mädels zeigten sich heute endlich unseren Tierpflegern. Die ersten Momente konnten in Bild und Video festgehalten werden. Von Beginn an waren die beiden Mädels unterschiedlich: Eine forscher, die andere zurückhaltender.

Die zoointernen Wetten liefen auf Hochtouren, welche Geschlechter Valeskas Jungtiere haben würden. Von Beginn an war ein Jungtier größer als das andere, welches jetzt auch schon deutlich mobiler ist. Typisch männlich oder typisch weiblich?

Die nächste Phase bei Valeska und ihren Zwillingen ist heute eingetreten: Zum ersten Mal wurde Valeska hinter den Kulissen in den Teil des Innengeheges gelassen, in dem die Pfleger sie sehen können und sie etwas zu fressen bekommt.

Mittlerweile sind die beiden kleinen Eisbären 54 Tage alt, können hören, riechen und die ersten Milchzähne kommen durch. Deutlich sichtbar ist auch ihre zunehmende Mobilität. Noch stehen sie ziemlich wackelig auf den Beinen. Bis sie sicher laufen können, werden noch ein paar Tage vergehen. Immer häufiger sitzt Valeska beim Säugen, die beiden Jungtiere sitzen währenddessen vor ihr an der Brust. Sie dürften jetzt 3-4 kg wiegen. Die beiden sind immer noch etwas unterschiedlich in der Größe. Ob das mit dem unterschiedlichen Geschlecht zu tun hat, werden wir Anfang März mit der Geschlechtsbestimmung wissen. Jeder Tag ist spannend.

Während unsere am 08.12.19 geborenen Eisbären-Zwillinge noch gemütlich in der Wurfhöhle schlafen, denkt das Zooteam auch immer wieder an Lale und Lili.

Die Eisbärenzwillinge sind jetzt 41 Tage alt und sind deutlich gewachsen, in etwa auf die Größe eines Dackels. Wenn sie nicht gerade schlafen, ist zu erkennen, dass sie die Augen geöffnet haben.

Wie in jedem Betrieb wird auch im Zoo am Meer eine jährliche Inventur durchgeführt. Es wurde gezählt, gemessen und gewogen. Was sich einfach anhört, ist in Wahrheit teilweise eine schweißtreibende Angelegenheit für unsere Tierpfleger.

Die am 8. Dezember 2019 geborenen Eisbärenjungtiere entwickelt sich prächtig. Der besonders kritische erste Monat ist überstanden.

Nachdem sie mit einem geschätzten Gewicht von 600-700 g zur Welt kamen – dies ist vergleichbar mit einem mittelgroßen Meerschweinchen – haben sie dank der sehr fettreichen Milch mittlerweile ein Gewicht von etwa 3,5-4 kg. Nach wie vor leben Mutter und Jungtiere abgeschottet in der Wurfhöhle.

Die Sperrung des Willy-Brandt-Platzes und unsere internen Maßnahmen haben geholfen, dass alles super verlaufen ist. Die Eisbären-Zwillinge und Mutter Valeska sind wohlauf und waren den Silvester-Abend ganz entspannt. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

 

Die kleinen Bärchen sind jetzt 19 Tage alt und entwickeln sich prächtig. Einmal am Tag steht Mutter Valeska auf, um zu trinken. Sonst liegt sie die ganze Zeit in der Wurfhöhle und umsorgt ihren Nachwuchs. Rutschen die Jungtiere auf den Boden, schreien die beiden so laut und dauerhaft, bis Valeska sie mit ihren großen Pranken wieder in die richtige Position auf ihren Bauch, in die Nähe der Zitzen, geschoben hat.

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Hinweis!

Der Zoo am Meer Bremerhaven bleibt aus aktuellem Anlass ab dem 18. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen.

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