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Zu Beginn des Jahres wurde wieder die jährliche Inventur im Zoo am Meer in Bremerhaven durchgeführt. Der Aufwand ist sehr groß und wenn sich im Laufe des Jahres die Gelegenheit ergibt, wie z.B. bei einer notwenigen Narkose, werden die Tiere das ganze Jahr über vermessen und gewogen.

Am Dienstag, den 3. November 2020 wurde unsere junge Pumakatze Frieda tot aufgefunden.

Was war geschehen? Seit ein paar Tagen hatte sie das Futter verweigert und war nicht wie sonst üblich in den Stall gekommen. Da es draußen sehr warm war, ein fast normales Verhalten, was bei allen unseren Pumas ab und zu vorkommt. Am 2. November fiel uns dann auf, dass sie mehr als sonst trank und leicht unsicher im Gang war. Für den 3. November hatte der Tierarzt geplant, sie mittels fliegender Spritze von der Anlage zu holen und sie einer weitreichenden Diagnostik zu unterziehen. Dazu kam es leider nicht mehr.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie müssen wir unseren Zoo leider ab dem 2. November 2020 schließen. Wir hoffen, dass sich die Lage schnellstmöglich wieder verbessert und freuen uns, wenn wir Sie bald wieder begrüßen dürfen.

Die Eisbärenzwillinge Anna und Elsa entwickeln sich prächtig. Lange Zeit war die Zucht von Eisbären ein schwieriges und häufig zufälliges Ereignis. Durch den Austausch von Informationen unter den Zoos und der damit verbundenen permanenten Wissenserweiterung, entwickelt sich die Haltung von Zootieren immer weiter und es gelingt die Zucht von immer mehr Zootier-Arten; Tiere in Zoos werden somit auch deutlich älter als in der Wildbahn.

Die beide Eisbären-Mädels im Zoo am Meer, die jetzt 10 Monate alt sind, sorgen für jede Menge Spaß – für die Besucher*innen aber am meisten für sich selbst! Wer zurzeit den Zoo am Meer besucht, kommt einfach nicht an ihnen vorbei: Anna & Elsa, die beiden Patentiere der ÖVB Versicherungen (Elsa) und der Weser-Elbe Sparkasse (Anna) sind in der Regel tobend und spielend auf der Anlage unterwegs und sorgen für viele Begeisterungsstürme.

Die historischen Austerngründe bedeckten einst weite Bereiche der deutschen Nordsee. Unter anderem durch intensive Fischerei starb die Europäische Auster im Laufe des letzten Jahrhunderts aus.

Am 8. Mai 2020 konnte der Zoo am Meer wieder öffnen. Während der Schließung haben wir von vielen Menschen durch Spenden, Kauf von Gutscheinen und Jahreskarten Unterstützung erhalten. Dafür möchte sich das gesamte Team vom Zoo am Meer herzlich bedanken.

Liebe/r Jahreskarten-Inhaber/-in,

während der Zeit der Schließung des Zoos konnten die Jahreskarten leider nicht genutzt werden. Selbstverständlich werden wir Ihnen die Gelegenheit geben, die verlorene Zeit nachzuholen. Die Jahreskarten werden automatisch ab dem 22. Mai 2020 um zwei Monate verlängern, ohne dass Sie etwas tun müssen.

 

Das erste Wochenende nach der Wiedereröffnung liegt hinter uns und wir können ein erstes Fazit ziehen. Die Besucher*innen haben den Aufenthalt sehr genossen und sich bei bestem Wetter neben all unseren Tieren vor allen Dingen über unsere Eisbären-Mädels Anna und Elsa gefreut. Die zeitliche Begrenzung des Aufenthaltes von einer Stunde wird großzügig gehandhabt.

Zum jetzigen Zeitpunkt (29. April 2020) können wir leider nicht absehen, wann der Zoo wieder öffnen darf. Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie wie immer auf dem Laufenden.

Euer Team vom Zoo am Meer

Leider muss der Zoo am Meer zunächst bis zum 4. Mai 2020 geschlossen bleiben. Wie es danach weiter geht, ist zurzeit noch offen. Wir werden die Zwischenzeit nutzen, um u.a. einen Maßnahmenplan für die Öffnung zu erarbeiten. Euer Team vom Zoo am Meer.

Ostern ist die Zeit, in der die ersten Urlauber an die Küste kommen und damit auch in den Zoo am Meer. Alle Robbenbecken und das Pinguinbecken wurden gereinigt, wodurch traumhafte Unterwassereinblicke möglich sind. In Zeiten der Corona-Pandemie ist jedoch alles anders. Davon bekommen die meisten Tiere jedoch nichts mit, bis auf z.B. die Seebären. Sie sind es gewohnt, mit den Besuchern an der Unterwasserscheibe zu spielen. Unsere Tierpfleger geben alles, um die Besucher so gut es geht zu ersetzen.

Für uns alle unfassbar, haben wir vom plötzlichen Tod unseres Tierpflegers „Kalle“ Karl-Heinz Kretschmer erfahren.

1977 begann er im Zoo am Meer Bremerhaven mit der Ausbildung zum Zootierpfleger. Nach abgeschlossener Ausbildung und einem kurzen Wechsel in den Zoo Augsburg, war er seit 1989 als Zootierpfleger wieder im Zoo am Meer beschäftigt. Zunächst arbeitete er mit den Robben, seine große Liebe galt aber den Schimpansen, für die er bis zum Schluss verantwortlich war.

Kalle hinterlässt eine große Lücke, er wird uns sehr fehlen. Er war ein Teil von uns und wird es immer bleiben. Wir sind unendlich traurig und werden ihn nie vergessen.

 

Eifrig beteiligten sich tausende von Menschen an unserem Namenswettbewerb, der von unseren Medienpartnern ENERGY Bremen und der NORDSEE-ZEITUNG durchgeführt wurde. Insgesamt wurden knapp 3.500 Vorschläge gesichtet und ausgewertet. Neben Vorschlägen, die zum Schmunzeln anregten wie z.B. Fisch und Stäbchen, Omo und Persil oder Persephone und Domitia, wurden auch Vorschläge abgegeben, die die Jury passend fand. Die Favoriten der Teilnehmer waren u.a. Luv und Lee, Anna und Elsa sowie Hanni und Nanni.

Die Jury, zu der neben dem Oberbürgermeister Melf Grantz, den beiden Paten, die ÖVB Versicherungen und die Weser-Elbe Sparkasse, die Medienpartner (NORDSEE-ZEITUNG und ENERGY Bremen) selbstverständlich auch die Bärentierpfleger Frank Schlepps und Thomas Grunert sowie die Zoodirektorin Dr. Heike Kück, angehörten, entschieden sich am 30. März 2020 gemeinsam für: Anna und Elsa. Somit haben die Namen „das Rennen“ gemacht, die auch am Häufigsten vorgeschlagen wurden.

Einen Tag nach der Namensfindung war es dann endlich auch soweit: Anna und Elsa erkundeten zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Mutter Valeska das Außengehege. Alles wurde genau inspiziert, die Leckereien, die Frank Schlepps versteckt hatte, gefuttert, das Spielzeug entdeckt und die Sonne genossen. Valeska wälzte sich genüsslich auf ihrem mit Holzschnitzeln vorbereiteten Bett während Anna und Elsa um sie herum turnten. Einen kleinen Ausflug zum Wasser gab es auch. Jedoch badete nur Mutter Valeska während die Zwillinge mit den Pfoten im Wasser zuschauten.

Aufgrund der derzeitigen Schließung, die nach jetzigen Kenntnisstand zunächst bis zum 19. April 2020 andauert, können die Eisbären-Mädels leider noch nicht live gesehen werden. Bis zur Öffnung werden wir alle Zoobegeisterten und Bärenfreude über unsere Website und Social Media-Kanälen auf dem Laufenden halten.

 

Noch planschen unsere Zwillings-Mädels in ihrem kleinen Becken in der Innenanlage. Ab morgen beginnt ein neuer Abschnitt für Familie Eisbär, denn Valeska und ihren Mädels wird morgen die Tür zur Außenanlage geöffnet. Zunächst gewöhnen sie sich an den kleineren Teil der Anlage, unseren sogenannten Mutter-Kind-Bereich. Wir sind sehr gespannt, auf ihren ersten Ausflug und werden ausführlich mit Bildern und Videos berichten.

 

Schwergewichte sind die beiden Eisbären-Mädels zwar noch nicht, aber unser Doc Bastian staunte bei der letzten Untersuchung nicht schlecht: Die eine brachte ein Gewicht von 17,2 kg auf die Waage, die andere (liebevoll genannt „unsere kleine Dicke“) stolze 19,8 kg.

“Wir vermissen euch schon ein wenig”, so unsere liebe Tierpflegerin Katja zu euch fehlenden Besuchern. Wir senden Grüße von dem gesamten Zoo-Team an euch und freuen uns schon, wenn wir uns Wiedersehen können.

Trotz der Zoo-Schließung ist die Zoo-Mannschaft wie gewohnt fleißig. Als Vorsichtsmaßnahme arbeiten wir in einem anderen Rhythmus und versuchen so sicher zu stellen, dass in dem Fall, dass ein Mitarbeiter an dem Virus erkrankt, nicht die komplette Mannschaft ausfällt. Denn, die Versorgung unserer Schützlinge muss in jedem Fall gewährleistet sein.

 

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist der Zoo am Meer ab dem 18. März 2020 bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Diese Maßnahme wurde gestern in einer Sitzung des Bremer Senats beschlossen.

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