Primarstufe (Grundschule)
Für Grundschüler: innen gibt es bei einem Zooschulbesuch jede Menge zu staunen. Das spielerische und ganzheitliche Lernen steht im Vordergrund: Sehen, Riechen, Hören und Fühlen sprechen fast alle Sinne der Kinder an. Einfache Versuche ermöglichen den Kindern durch Experimentieren den Naturphänomenen des Tierreichs auf den Grund zu gehen.
Sie können folgende Expeditionen wählen:
Der Eisbär ist der König der Kälte. Doch wie genau er an die eisigen Temperaturen der Arktis angepasst ist, das erkunden die Schüler:innen bei dieser Expedition. Am Gehege wird der Eisbär ganz genau „unter die Lupe“ genommen. Im Zooschulraum wird mit Eisbären experimentiert und darüber gestaunt, dass der Eisbär eigentlich schwarz ist. Wird es den Schüler:innen beim Abschlussspiel gelingen, die schwarzen Bären im arktischen Lebensraum zu verstecken? ( Dauer: 1,5 Std)
Die Schüler: innen erwartet eine Expedition in die Arktis. Hier treffen sie auf Polarfüchse, Eisbären und Robben. Die Tiere werden am Gehege beobachtet und ihre Anpassung an den Lebensraum dokumentiert. Die jungen Polarforscher: innen erkunden in einem Experiment, warum der Eisbär das Eis zum Überleben braucht. Mit Hilfe eines Spiels werden die wechselseitigen Beziehungen im arktischen Lebensraum verdeutlicht und die Schüler: innen erfahren, was das Verschwinden der Eisbären für den Lebensraum Arktis bedeutet. (Dauer: 2 Std.)
Die Schüler: innen schlüpfen in die Rollen kleiner Forscher: innen und finden bei dieser Expedition heraus, dass Pinguine ihr Federkleid nicht zum Fliegen, sondern als "Tauchanzug" nutzen. Am Gehege werden die Pinguine mit fast allen Sinnen genau beobachtet. In der Zooschule wird die wärmeisolierende und wasserabweisende Funktion der Federn genauer unter die Lupe genommen. Ein thematisch passendes Bewegungsspiel fördert spielerisch das Verständnis für den Schutz der Pinguine. (Dauer: 2 Std.)
Die Schüler: innen tauchen ein in die faszinierende Unterwasserwelt der Nordsee. In Forscherteams erkunden die Schüler: innen die verschiedenen Becken und finden heraus, dass es z.B. Wölfe, Pferde, Spinnen oder Hasen nicht nur an Land gibt. Jeder darf sein Lieblingstier noch genauer erforschen und zum Abschluss leisten sich die Schüler: innen ein heißes Wettangeln im Kopfrechnen. (Dauer: 1,5 Std.)
Fische, Wellensittich, Kaninchen, Hund und Katze werden häufig als Haustiere gehalten. Bei dieser Expedition erkunden die Schüler:innen welche „wilden Verwandten“ der Haustiere im Zoo leben. Finden die Forscherteams heraus, was die Wildtiere mit unseren Haustieren gemeinsam haben und was sie unterscheidet? Mit Hilfe von Binokularen wird im Anschluss die Körperbedeckung der Tiere genau unter die Lupe genommen. Nach der Forschungskonferenz blicken wir abschließend auf uns und überlegen gemeinsam mit welchem Tier der Mensch verwandt ist. (Dauer: 1,5 Std.)
Bei dieser Expedition lernen die Schüler:innen das faszinierende Ökosystem Watt der Wesermündung kennen. Barfuß und als Wattdetektive unterwegs erkunden die Schüler:innen das Watt, entdecken Spuren, Tiere und Pflanzen und den Einfluss des Menschen. Während der Expedition schlüpfen die Schüler:innen in die Rolle von Forschenden: Sie nehmen Proben am Weser-Strandbad, das nur wenige Schritte vom Zoo entfernt ist, mikroskopieren im Zooschulraum und fertigen wissenschaftliche Zeichnungen an. Die Schüler:innen verstehen ökologische Zusammenhänge und warum der Lebensraum eines Ästuars so wertvoll ist. Genaues Beobachten, naturwissenschaftliches Arbeiten und das Erleben mit allen Sinnen stehen im Mittelpunkt. (Dauer 3,5 h)
Buchbare Termine 2026 (jeweils von 08:30-12:00 Uhr):
19. Mai
1. Juni
2. Juni
16. Juni
29. Juni
31. August
1. September