Zookooperation europa- und weltweit

Die Europäische Zoo- und Aquarien-Verband EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) fördert die Zusammenarbeit zwischen Zoos und Aquarien, um dadurch die Qualität der Tierhaltung zu verbessern sowie Forschung und den Schutz der weltweiten Artenvielfalt zu koordinieren.
Der Zoo am Meer ist eines von weit über 260 Mitgliedern aus 34 Ländern in der EAZA. Gemeinsam wollen wir für diese Ziele arbeiten.

Auch weltweit sind Zoos und Aquarien zusammengeschlossen. Etwa 200 von ihnen und 17 Regionalverbände bilden den Welt-Zoo- und Aquarien-Verband WAZA (World Association of Zoos and Aquaria). Mit allen Regionalverbänden hat die WAZA jährlich 600 Millionen Besucher, in Deutschland sind es für alle Zoos und Tierparks jährlich etwa 40 Millionen Menschen, die ein- oder mehrmals zu Besuch kommen. Damit sind Zoos weltweit die am stärksten besuchten Institutionen im Bereich Bildung, Natur- und Umweltschutz.

Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind 60 Zoos im Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. dem Verband der wissenschaftlich geführten Zoos, zusammengeschlossen. Viele weitere sind Mitglieder der Deutschen Tierparkgesellschaft und/oder des Deutschen Wildgehegeverbandes. So ergeben sich alleine für Deutschland über 200 Institutionen, die durch das Zeigen lebender Tiere in Zusammenhang mit Lebensraum und Lebensweise die Umweltbildung und den Naturschutz fördern.

Aber auch weltweit halten und züchten die Zoos nicht nur Tiere. Zoos sind derzeit an über 200 Schutzprojekten im Freiland beteiligt, und es wird geschätzt, dass jährlich über 50 Millionen Euro an Spenden, Beiträgen und anderen Unterstützungsmaßnahmen für Naturschutzprojekte von Zoos eingeworben oder zur Verfügung gestellt werden.

Über 1,9 Millionen Menschen in Europa unterschrieben die Liste der Petition für die EAZA Bushmeat-Kampagne, in der es um den Handel mit Wildfleisch (Bushmeat) und damit die Bestandsbedrohung afrikanischer Wildtiere ging, wie z.B. auch von Schimpansen und Gorillas.