Themen

Klimaerwärmung

Durch die weltweite globale Klimaerwärmung kommt es auch zur Erwärmung der Nordsee. Wärme liebende Arten wandern ein, wie z.B. der Tintenfisch und die Streifenbarbe. Andere Arten, die kälteres Wasser benötigen, wie z.B. der Kabeljau, ziehen sich in die nördliche Nordsee zurück.

Eingewanderte, invasive Arten (Neozoen)

Schätzungsweise kommen täglich ca. 3.000 Tier- und Pflanzenarten als blinde Passagiere im Ballastwasser oder an Schiffsrümpfen in die Nordsee. Diese fremden Arten können sich auf das Ökosystem in verschiedener Weise auswirken.

Arten, im Bestand bedroht oder ausgestorben?

Durch Überfischung, Art des Fischfangs oder Umweltverschmutzung werden viele Arten im Bestand bedroht oder verschwinden ganz, wie z.B. der Stör oder Aal.

Offshore-Anlagen

Vor- und Nachteile von Offshore-Anlagen

Positive ökologische Auswirkungen: sind zu bemerken, Offshore-Fundamente können als Schutz- und Regenerationsraum genutzt werden, da die Fischerei in unmittelbarer Nähe verboten ist. Als „Künstliche Riffe“, werden sie als neue Lebensräume besiedelt.

Negative Auswirkungen: Das Einbringen der Fundamente versiegelt den Meeresboden. Dadurch ändern sich die Strömungsverhältnisse und beeinflussen die Sedimentdynamik. Der Stromtransport durch die Unterwasserkabel lässt elektrische und magnetische Felder entstehen, die den Orientierungssinn beeinflussen können. Lärm durch den Bau und Betrieb der Anlagen führt u.U. zu Meidungsverhalten unter und über Wasser.

Nutzung von Biodiversität als Ressource

Die Vielfalt von Planktonorganismen diente als Grundlage für die Entwicklung von Leichtbaustrukturen. Die biomechanische Bauweise von Planktonhüllen diente als Vorbild zur Entwicklung eines alternativen Offshore-Fundamentes.

Umweltverschmutzung durch Plastikmüll

Plastik ist ein dominierendes Produkt unseres täglichen Lebens. Der verantwortungsvolle Umgang mit Plastik und dessen Entsorgung ist bereits jetzt eine besondere Herausforderung stellt eine Verpflichtung für die nächsten Jahrzehnte dar.